REISEN | WELCOME TO MIAMI!

Wir stellen euch dieses mal eines der besten Reiseziele in den Wintermonaten vor: Miami. Ich selbst hätte am wenigsten gedacht, dass mich diese Reise so von den Socken hauen wird. Aber lest selbst.

RAFFAELA GOES MIAMI

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MIAMI

 ¡BIENVENIDO A MIAMI!

Einer wagen Idee entsprungen, fing alles mit einer zufälligen Flugsuche und Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer an. Zehn Tage sollten es sein, warm, mit ganz viel Ruhe und Entspannung. So kam mir Asien in den Sinn. Florida? “Das wär mir nix”, fand ich damals. Rentnerparadies, Neon-Nagellack, Flipper – so mein Schubladendenken, welches sich letztendlich nicht bestätigen sollte. Sondern im Gegenteil, ich bin immer noch aus dem Häuschen.

BRINGING THE HEAT

Am Airport angekommen, erwartungsvoll und ausgelaugt, ging es nach Bangen an der Gepäckausgabe mit Sack und Pack schnurstracks zum Taxistand. Ein Koffer links, einer rechts und ab durch die Tür in den Außenbereich. Oder eher Dampfsauna. Denn der Sunshine State begrüßte uns mit tropischer Hitze, zahlreichen Regengüssen und einem überhitzten Uber-Driver, der uns innerhalb weniger Minuten nach Downtown Miami brachte, wo wir im grandiosen East Miami eincheckten.

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DIE ROUTE

Der Weg ist das Ziel. Von Miami Downtown ging es im Juni runter nach Key West und über Key Largo zurück nach Miami Beach. 160 Kilometer über eine Brückenstraße im Cabrio, rechts und links nur Meer und ein paar Jet-Skis – ein unvergessliches Gefühl. Leider herrscht dort nach dem Hurricane Irma immer noch Ausnahmezustand. Ab November soll die großartige Inselkette wieder für Urlauber geöffnet werden.

#1 Miami Downtown

Endlich. Nach einer gefühlten Ewigkeit im Flieger und einer ungeplanten Zwischenlandung, war der direkte Weg zum Poolbereich eine Erlösung. Als auch noch Margaritas serviert wurden und der Regen schlagartig in klarsten Sonnenschein überging, fühlte ich mich wie ein Fisch im Wasser. Für zwei Tage blieben wir dort und genossen die Entspannung.

TIPP | Wynwood walls  – Urban Graffity Art Miami | Shops, Gallerien, Bars, Restaurants an einem Fleck. Vollgepumpt mit Farbe und Streetart.

 

#2 KEY WEST

Nach drei Tagen Revitalisierung in Miami, standen vier weitere Stationen auf dem Florida-Plan. Von Downtown Miami ging es die Keys runter und wieder zurück. Erster Stopp: Key West. Ein bisschen wie Ballermann-Hysterie im Phantasialand Brühl. So kam es mir vor, aber mit noch mehr Lametta auf Seafood und so. Hier werden die Kuchenstücke noch mal in Schokolade getunkt und die Sonnenuntergänge in Massen mit vielen Austern zelebriert.

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#3 KEY LARGO

Nächster Stopp: Key Largo. Fast hatte ich den Eindruck Adam Sandler kommt persönlich im Hawaii-Hemd um die Ecke, als ich mich auf der Sonnenliege am Hotelstrand des Marriott Hotel wieder fand. Mit karibischen Klängen im Ohr und einem Frozen Daiquiri in der Hand.

TIPP | Visit the Everglades| Trotz meiner anfänglichen Befangenheit und unterschwelligen Panik haben mich die Everglades im Nachhinein am meisten beeindruckt. Um nicht in der Touristenfalle zu landen, lohnt es sich ein paar Meilen landeinwärts zu fahren.

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#4 MIAMI BEACH

“Where neon goes to die”, trifft man den Vibe von Miami Beach auf den Punkt, insbesondere South Beach (SoBe). Der Blick auf die Straßen erinnert an ein Dance-Tutorial und Will Smith’s Tribut an Miami. Als eine alltägliche Ekstase könnte man das Treiben beschreiben, gepaart mit einer Maxi-Kingsize-Selbstdarstellung, Neon-Lack und Autokorso. So schnappten wir uns die Hotelfahrräder und cruisten unter der karibischen Sonne von Florida den Ocean Drive entlang, hoch nach North Beach. Dort hin, wo die Strände ein wenig leerer und die Schönheit der beeindruckenden Sandbank noch deutlicher wird. Als bekennende Strandanbeterin, war dies mein persönliches Highlight. Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist, heisst es. So fand diese Reise nach drei Tagen Sonne auf dem Bauch ein Ende.

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SLEEP, EAT, REPEAT

UNTERKUNFT

In Miami selbst ist das EAST Hotel unbedingt empfehlenswert. Food und Drinks auf dem Dach kommen auch nicht zu kurz. In Miami Beach, das Soho Beach Hotel, welches entspannt und abseits vom Trubel und Partyvolk von South Beach im Norden liegt.

FOOD

Guacamole, Tacos, “Corn on the Cob” oder Ceviche , um nur etwas zu nennen von der unglaublichen Food Vielfalt. “Don’t miss the Happy Hour!”

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“MIAMI IS ALWAYS A GOOD IDEA”

Zurück zuhause hat mich die Gelassenheit Floridas noch immer nicht losgelassen. Wahnsinnig multi-kulturell, oft schon mehr Kuba als Florida, extrem vielseitig und unfassbar spannend. Vor allem aber, ganz anders als erwartet. Zweifelsohne blieb noch so vieles unentdeckt. Aber warum sich stressen lassen, finde ich. Denn, wenn es mir gefällt, komme ich wieder.  Die Saison in Florida geht ab November erst richtig los. Also packt eure Bikinis, Sonnenbrillen und den “Lost in Miami City Guide” ein. Highly recommended – jederzeit wieder!

 

 MIAMI [ROADTRIP] PLAYLIST

 

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