KOLUMNE | ÜBER REGENERATION, GESUNDEN EGOISMUS UND DEN NERD IN MIR

How to make the best out of you oder jeder ist seines Glückes Schmied. Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und zeigen euch, wie wir unser Gleichgewicht finden.

Ich kann es nicht mehr lesen. Der Begriff Resilienz taucht aktuell in zahlreichen Zusammenhängen und Medien auf. Aber was heisst denn eigentlich dieser höchst abstrakte und befremdliche Begriff und woher kommt eigentlich dieser Hype?

Vor geraumer Zeit stolperte ich über eine  Metapher, die diese mentale Fähigkeit “Resilienz” gut beschreiben solle.  Stell dir einen Schwamm vor, der widerstandsfähig jedem Druck oder Flüssigkeit standhält und letztendlich in seine Ursprungsform zurückkehren kann. Das ist Resilienz. Ach, so einfach ist das? Ganz ehrlich, klingt etwas esoterisch. Aber im Grunde kommt es dem ganz gut nach, was resiliente Menschen unbewusst genau richtig machen. Und zwar geht es um das Vermögen, sich selbst zu regenerieren, widerstandsfähig zu sein und Krisen als Chance zu sehen. Und nein, das ist kein Zitat des jugendlichen Lindners aus dem Jahrzehnt des schlechten Geschmacks.  Nein, auch keine Headline der Kirchenzeitung, sondern eine bewiesene Fähigkeit, die erlernt werden kann.

GENUG DER THEORIE – WAS HEISST DAS FÜR MICH?

Kinga hat bereits zu mehr “Me-Time” aufgerufen und ihre Tricks verraten.  Mehr Zeit nur für mich. Mehr Zeit für die Regeneration. Zugegebenermaßen sind sämtliche Beauty-Rituale, Karibikurlaube, Badewannenabende wahre Entspannungshelden und Alltagsretter. Aber reicht dies allein aus, um ausgeglichen und resilient zu sein oder zu werden? Ich glaube nicht.

HOW TO BE YOUR BEST SELF

Ich finde man muss sich mehr auf sich selbst fokussieren, sich selbst Mini-Entspannungspausen gönnen und dem nachgehen, was einem wirklich Spaß macht. Aber: Wie viel gesunden Egoismus darf man sich selbst eingestehen? Keiner wird dir zeigen, wie du ausgeglichen bist. Das bist ganz du selbst, also fang damit an, das zu machen, was dich packt, dachte ich. Losgelöst davon was Dritte von mir erwarten, sei es der Job, Familie oder Partner.

Getrieben durch einen unglaublichen Hunger auf was Neues, fing ich also damit an. Als ich mich dann bei Codecademy in diversen Nerd-Kursen austobte, platzte ich fast vor Energie.  Zudem plane ich hier und da immer wieder Zeit nur ganz für mich und meine Interessen ein. Eine Auszeit für den Kopf, sei es auf Reisen, beim Kochen, Sport oder eben im Coding-Webkurs. Das macht den Unterschied und für mich die hochgelobte Resilienz. Gefühlt warten wunderbare Projekte hier und da an jeder Ecke. Man muss nur zupacken, so funktioniert das mit dem Schwamm von ganz alleine.

Wie seht ihr das? Wir freuen uns über Kommentare.

MEHR VON RAFFAELA

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